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Namenswettbewerb zum Maskottchen der Präventionskampagne "Helmpaten-Pass"

Gruppenbild mit der Gewinnerklasse des Namenswettbewerbs zum Maskottchen der Präventionskampagne "Helmpaten-Pass"
Namenswettbewerb zum Maskottchen der Präventionskampagne "Helmpaten-Pass"
Das kühle Eis hatten sich die Drittklässler der Piusgrundschule in Rhede-Krechting am Donnerstag redlich verdient. Und daran war kein anderer Schuld als „Helmut": So heißt nun das grafische Maskottchen einer Präventionskampagne, mit der die Kreispolizeibehörde Borken das Tragen eines Fahrradhelms fördern möchte. Den Namen hat die leuchtend gelbe Glühbirne mit dem braunen Fahrradhelm den Jungen und Mädchen aus der Schule in Krechting zu verdanken.

„Toll, dass Ihr mitgemacht habt!", lobte Landrat Dr. Kai Zwicker das Engagement der Grundschüler. Sie hatten sich eifrig an einem Wettbewerb beteiligt, den die Kreispolizeibehörde Borken ausgeschrieben hatte. Dieser ergänzte die Präventionskampagne „Helmpaten-Pass". Im April hatte diese neue Aktion ihren offiziellen Startschuss erfahren: Grundschüler haben mit diesem Pass die Möglichkeit, mit einem Erwachsenen als „Schützling" eine  Vereinbarung zu schließen - wenn dieser einen Helm beim Rad- oder Pedelecfahren trägt, gibt es einen Punkt im Helmpaten-Pass. Am Ende winkt eine kleine Belohnung.

„Diese Idee ist bei den Kindern sehr gut angekommen", berichtete jetzt Sebastian Borgers. Der Leiter der Piusgrundschule freute sich, dass der Vorschlag seiner Drittklässler das Rennen gemacht hat. Was die Jury überzeugte, war nicht nur die stattliche Zahl von 18 Einsendungen mit „Helmut" als Vorschlag. Vielmehr punktete die Idee auch mit ihrem Inhalt. „In dem Wort Helmut sehen viele Kinder den Begriff Helm im Vordergrund", erläuterte Polizeihauptkommissarin Heike Kormann, Leiterin des Präventionsteams in der Direktion Verkehr. Da wunderte es nicht, dass der Vorschlag punkten konnte. Unter 18 Einsendungen mit „Helmut" als Vorschlag entschied schließlich das Los für die Piusgrundschule.

Neben Landrat Dr. Kai Zwicker gratulierten auch Polizeirat Frank Schulz als Leiter der Direktion Verkehr der Kreispolizeibehörde Borken und Dr. Gerswid Altenhoff-Weber, Leiterin des Fachbereichs Verkehr des Kreises Borken den Jungen und Mädchen. Ihr Fachbereich hatte den Namenswettbewerb finanziell unterstützt, und so brachte sie einen symbolischen Scheck mit in die Schule - über einen Betrag von 100 Euro, der in die Anschaffung von Pausenspielzeug fließen wird.

Einen Sonderpreis für Kreativität hatte sich übrigens die Roncalli-Grundschule in Borken-Weseke verdient: mit einer selbstgefertigten Handpuppe aus Pappkarton. Eine Idee, die bei den Verantwortlichen sehr gut ankam. So ist es nicht ausgeschlossen, dass „Helmut" bald von der polizeieigenen rollenden Puppenbühne die jungen Zuschauer begrüßt.

 

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