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Firmenwagen vor Werkzeugdieben schützen

Symbolbild eines aufgebrochenen Firmenfahrzeugs
Firmenwagen vor Werkzeugdieben schützen
Mal stechen sie Türschlösser auf, mal schlagen sie Scheiben ein - das Ziel bleibt immer das gleiche: Wer einen Firmenwagen aufbricht, hat es in der Regel auf das Werkzeug darin abgesehen.

In den vergangenen Tagen ist es im Kreisgebiet an verschiedenen Stellen zu derartigen Taten gekommen. Wie berichtet, hatten Unbekannte dabei Werkzeug verschiedenster Art erbeutet.

Dabei folgen die Täter oft einem Muster, das die Ermittler der Kreispolizeibehörde bereits bei vorangegangenen Tatserien beobachten konnten: Die Unbekannten zielen in erster Linie auf Firmenwagen, die an Privatanschriften der Mitarbeiter stehen - nur in den seltensten Fällen kommt es dazu, dass die Unbekannten Fahrzeuge angehen, die an Betriebsstätten stehen. Zudem häufen sich derartige Taten an bestimmten Tagen: Sie häuften sich an Montagen und Freitagen zur Nachtzeit.

Wie lassen sich Firmenwagen dagegen schützen? Das Kriminalkommissariat für Prävention und Opferschutz der Kreispolizeibehörde Borken hat dazu Tipps und Verhaltensempfehlungen zusammengestellt:

Tipps und Verhaltensregeln
  • Nutzen Sie eine abschließbare Garage oder stellen Sie das Fahrzeug nach Möglichkeit zumindest an belebten und gut beleuchteten Örtlichkeiten oder auf einem gesicherten Firmenparkplatz ab.
     
  • Nutzen Sie stets vorhandene Sicherungsmöglichkeiten wie Türschlösser, Diebstahlwarnanlagen, Zusatzschlösser, sonstige mechanische Sicherungen etc..
     
  • Lassen Sie das Fahrzeug mit zusätzlichen Diebstahlsicherungen ausrüsten. Zusätzliche mechanische Sicherungen erschweren den Tätern ihre „Arbeit“. Eine sinnvolle Sicherung ist etwa eine geprüfte Alarmanlage mit Innenraumüberwachung.
     
  • Achten Sie darauf, dass das Fahrzeug das Verriegeln der Türen mit der Funkfernbedienung durch ein optisches Signal quittiert. Funklöcher können das Funksignal Ihrer Fernbedienung stören, so dass das Fahrzeug dann nicht verschlossen ist.
     
  • „Verstecken“ Sie Ersatzschlüssel nicht am oder im Fahrzeug. Das Zurücklassen eines Zweitschlüssels befreit den Versicherer im Falle eines Diebstahls möglicherweise von der Leistungspflicht.
     
  •  Achten Sie auf verdächtige Personen und Fahrzeuge. Notieren Sie sich das Kennzeichen und informieren Sie anschließend die Polizei. Achten Sie auch auf Personen, die Ihr Fahrzeug fotografieren. Dies kann bereits eine Vorbereitungshandlung für einen späteren Diebstahl sein. Wertvolle Werkzeuge werden oftmals „auf Bestellung“ gestohlen.
     
  • Lagern Sie zur Nachtzeit sehr hochwertiges Werkzeug nach Möglichkeit nicht im Fahrzeug.
     
  • Notieren Sie in jedem Fall die individuellen Gerätenummern der Werkzeuge, damit diese nach einem Diebstahl im polizeilichen Fahndungsbestand aufgenommen und später wieder zugeordnet werden können. Sollte ein Gerät keine Individualnummer besitzen, kennzeichnen Sie das Gerät selbst mit einem individuellen Zeichen.

Wird Ihr Fahrzeug aufgebrochen, wenden Sie sich sofort an die nächste Polizeidienststelle  und nehmen Sie keine Veränderungen am oder im Fahrzeug vor.